Teamfähigkeit

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TeamfähigkeitBegriff auf der Webseite suchen
... bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen und unter gegenseitiger Ergänzung gemeinsam an der Lösung einer Aufgabe zu arbeiten. 
 
Dies beinhaltet die Fähigkeit, soziale Kontakte zu den einzelnen Mitgliedern der Gruppe aufzubauen und eine von den anderen akzeptierte Position innerhalb des Beziehungsgeflechts der Gruppe einzunehmen, sowie die Bereitschaft und Fähigkeit, produktiv und konstruktiv mit anderen Menschen in Gruppen zu interagieren und sich in angemessenem Umfang in eine Gruppe einzuordnen.
 
Teamfähig zu sein bedeutet, den Willen zu haben, sich mit anderen auszutauschen, in Konflikten gemeinsam auf eine konstruktive Lösung hinzuarbeiten, nicht auf den eigenen Standpunkt auf Kosten brauchbarer Kompromisse oder eines Konsenses zu beharren und bereit zu sein, sich in ein Team einzuordnen, um gemeinsam aufgabenorientiert zu handeln, sich für die gemeinsame Sache einzusetzen und mit anderen an einem Strang zu ziehen.

Wichtige Elemente von Teamfähigkeit... bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen und unter gegenseitiger Ergänzung gemeinsam an der Lösung einer Aufgabe zu arbeiten. 
 
Dies beinhaltet die Fähigkeit, soziale Kontakte zu den einzelnen Mitgliedern der Gruppe aufzubauen und eine von den anderen akzeptierte Position innerhalb des Beziehungsgeflechts der Gruppe einzunehmen, sowie die Bereitschaft und Fähigkeit, produktiv und konstruktiv mit anderen Menschen in Gruppen zu interagieren und sich in angemessenem Umfang in eine Gruppe einzuordnen.
 
Teamfähig zu sein bedeutet, den Willen zu haben, sich mit anderen auszutauschen, in Konflikten gemeinsam auf eine konstruktive Lösung hinzuarbeiten, nicht auf den eigenen Standpunkt auf Kosten brauchbarer Kompromisse oder eines Konsenses zu beharren und bereit zu sein, sich in ein Team einzuordnen, um gemeinsam aufgabenorientiert zu handeln, sich für die gemeinsame Sache einzusetzen und mit anderen an einem Strang zu ziehen.

Wichtige Elemente von Teamfähigkeit sind:
• Kooperationsfähigkeit
• Kommunikationsfähigkeit
• wechselseitiges Vertrauen und Zutrauen
• wechselseitige Rücksichtnahme
• Anpassungsfähigkeit
• Risikobereitschaft
• Fehlerkultur
• Argumentationsfähigkeit (Sprachkompetenz)
• Kritikfähigkeit
• Konfliktfähigkeit
• Durchsetzungsvermögen
• Empathie
• Emogenz
• Engagement
• Selbstdisziplin
• Menschenkenntnis
• Diversity-Integration
• Toleranz
• Fähigkeit, den Überblick zu bewahren
• Rollenklarheit (Aufgaben, Zuständigkeiten, Eskalationswege)
• Einverständnis über Ziele/Visionen
• Reflexion und Gedankenaustausch über Normen, Ideale, Ideen, Gesetze, Regeln, Verbote, Gebote, Prinzipien, Erwartungen, Empfindungen
sind:

KooperationsfähigkeitBewusstsein, Fähigkeit und Bereitschaft einer Persönlichkeit , in einer partnerschaftlichen und gleichberechtigten Zusammenarbeit mit anderen Menschen abseits von hierarchischen Strukturen Lösungen anzustreben und zu verwirklichen.
 
Basis ist ein gemeinsames Verständnis, miteinander kompatible Werte und Verhaltensweisen.
 
Kooperation führt häufig zum Nutzen für alle Beteiligten, aber es gibt auch erzwungene Kooperation und unter Täuschung zustande gekommene Kooperation, bei der eine Seite mehr oder alle Vorteile aus dieser Kooperation zieht. Kooperation ist zumindest für deren Dauer ein Zusammenschluss zwischen den kooperierenden Menschen im Sinne einer Systembildung.

KommunikationsfähigkeitMenschen mit guter Kommunikationsfähigkeit können eigene Erwartungen und Ziele formulieren und situationsgerecht kommunizieren.
 
Dabei achten sie unbewusst auch auf paraverbale Signale beim Gegenüber und haben selbst ein breites - meist unbewusstes Repetoir an paraverbalen Möglichkeiten.
 
Hohe Kommunikationsfähigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass der Prozess zwischen dem Sender und dem Empfänger einer Botschaft in einem Wechselspiel derart gestaltet wird, dass die Botschaft auf allen Ebenen gut ankommt.

• wechselseitiges Vertrauen und Zutrauen
• wechselseitige Rücksichtnahme
• Anpassungsfähigkeit
• Risikobereitschaft
• Fehlerkultur
Argumentationsfähigkeit... ist das Zusammenspiel von Redegewandtheit (Wortgewandtheit, Eloquenz, Rhetorik) und Überzeugungsvermögen und umfasst die Fähigkeit, sich verbal und paraverbal flexibel und situationsgerecht auszudrücken.
 
Diese Fähigkeit beinhaltet einerseits eine zielgruppenadäquate Wortwahl, andererseits auch die Fähigkeit zu strukturiertem Sprechen (Fünfsatz-Struktur), sowie die Fähigkeit, sich durch zum Teil ungewöhnliche aber zutreffende Begriffe, Metaphern oder Bilder zu artikulieren.
 
Des weiteren bedeutet Argumentationsfähigkeit, sich in kritischen Situationen rhetorisch und argumentativ geschickt zu verhalten, sei es durch Umdeutungen (Reframing), diplomatische Wortwahl, rhetorische Ablenkmanöver (Sleight of Mouth Patterns) oder ähnliches.
(Sprachkompetenz)
KritikfähigkeitKritikkompetenz ist die Bereitschaft und gelebte Anwendung von konstruktivem Geben und Nehmen von konkretem Feedback.
 
Kritik zu geben bedeutet, anderen Menschen Feedback für ihr Verhalten derart zu geben, dass diese die Kritik gut annehmen und für konkrete Handlungsschritte nutzen können. Dazu gehört also einerseits die Fähigkeit und der Wille, Feedback auf angemessene und vernünftige Weise zu geben - gewisse Grundsätze der Konstruktivität zu berücksichtigen, zum Beispiel Kritik immer spezifisch und konkret zu formulieren, sowie Kritik immer auf das Verhalten zu beziehen und nicht auf die Person.
 
Kritik zu nehmen bedeutet, Feedback zuzulassen und durch Rückfragen zu konkretisieren, so dass in der Folge eigene Handlungsschritte neu gestaltet werden können. Das bedeutet, Feedback von anderen sachlich, ruhig und interessiert anzunehmen, zu reflektieren und bei nachvollziehbarer Berechtigung entsprechend darauf zu reagieren, indem sinnvolle Konsequenzen im eigenen Handeln gezogen werden.

KonfliktfähigkeitKonfliktfähigkeit ist die Fähigkeit, erfolgreich mit unterschiedlichen Arten von Konflikten umzugehen.
 
Dazu gehört einerseits die Fähigkeit, Konflikte zu erkennen, zu analysieren, zu steuern und zu lösen. Andererseits impliziert Konfliktkompetenz die Bereitschaft, Konflikte zuzulassen, auszutragen und auch als Chance zu verstehen.
 
Der Begriff der Konfliktfähigkeit beinhaltet die Bereitschaft, eine Auseinandersetzung aufzunehmen, das darin enthaltene Potenzial konstruktiv zu nutzen und unproduktive Konflikte bereits im Vorfeld zu erkennen und zu deeskalieren. Der Umgang mit Konflikten impliziert dabei nicht nur die Suche nach einer angemessenen Lösung, sondern auch das Schaffen einer guten Beziehungsbasis, Stärkung von Toleranz und Offenheit, sowie den Aufbau einer fairen Streit- und Eskalationskultur.
 
Voraussetzungen für konfliktfähiges Handeln sind:
• frühzeitiges Erkennen potenzieller Konfliktsituationen
• keine Scheu vor Konflikten
• eine realistische Fremd- und Eigenwahrnehmung (1. und 2. Position)
• Fähigkeit, den Überblick zu wahren (3. Position)
• Selbstbewusstsein
• Empathie
• Menschenkenntnis
• Fähigkeit zur Differenzeierung zwischen der Persönlichkeit der involvierten Menschen und deren Handlungen
• Durchsetzungsfähigkeit
• Differenzierung und Einbeziehen von sachlicher, emotionaler und bedürfnisorientierter Ebene
• lösungsorientiertes Vorgehen
• vernetztes Denken (Fähigkeit, bei der Lösung eines Problems über die einzelnen Elemente und Aspekte hinaus den größeren Zusammenhang zu sehen)
• Problemlösungsfähigkeit

Durchsetzungsvermögen… beschreibt die Fähigkeit, in der kommunikativen Auseinandersetzung mit anderen argumentativ überzeugen zu können – sei es durch Sachinhalte, Rhetorik oder emotionale Spürbarkeit und Ausstrahlung.
 
Durchsetzungsvermögen setzt sich somit aus argumentativer und emotional authentischer Kompetenz zusammen. Es beinhaltet jedoch auch Eskalationsstrukturen, wie die Darstellung von Konsequenzen, Berufung auf Macht, Darstellung von Belohnungs- und Bestrafungsmöglichkeiten oder pointierten verbalen Angriffen, um eigene Interessen und Standpunkte zu etablieren und zu behaupten.

• Empathie
Emogenz... beschreibt den bewussten Umgang mit Gefühlen, Emotionen, Stimmungen und Affekten anderer.
 
Basis dafür ist das Vermögen, Gefühle und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und darauf adäquat zu reagieren. Emogenz bestimmt, wie gut eine Persönlichkeit ihre sonstigen Fähigkeiten (Verstand, Intelligenz, ...) nutzen kann. Kennzeichnend sind Eigenschaften wie Vertrauenswürdigkeit, Innovationsfreude und Motivationsfähigkeit. Daraus resultieren Fähigkeiten wie Führungsstärke, Selbstvertrauen, sowie die Fähigkeit, sich selbst und andere aufzubauen.
 
Emogenz setzt aus fünf Bereichen zusammen:
 
• Selbstbewusstheit
• Selbstmotivationsfähigkeit
• Selbstwirksamkeit
• Empathie
• Soziabilität

Die Strategie für emogentes Verhalten enthält folgende Schritte:
 
• Wahrnehmung von Emotionen (eigene und die anderer):
... die Fähigkeit, Emotionen in Mimik, Gestik, Körperhaltung und Stimme wahrzunehmen
• Verwendung von Emotionen zur Unterstützung des Denkens:
... das Wissen über die Zusammenhänge zwischen Emotionen und Gedanken
• Verstehen von Emotionen:
... die Fähigkeit, Emotionen zu analysieren, die Veränderbarkeit von Emotionen einzuschätzen und die Konsequenzen daraus einzuschätzen
• adäquater Umgang mit Emotionen:
... die Fähigkeit, auf Basis der Ziele, des Selbstbildes und des sozialen Bewusstseins anderer, deren Gefühle in eigene Handlungen einzubeziehen oder deren Gefühle zu lenken

Engagement... ist ein intensives bis leidenschaftliches Eintreten für ein Ziel auf Basis einer freiwilligen Entscheidung:
 
• persönlicher Einsatz aus idealistischen Beweggründen
• häufig das Ausüben einer Tätigkeit, die über bezahlte Leistungen, fremde Erwartungen oder Erfordernisse hinaus geht

Selbstdisziplin... bezeichnet ein stetiges und eigenkontrolliertes Verhalten, das auf Basis dieses gelebten Verhaltens einen Ordnungszustand aufrecht erhält oder schafft. Selbstdisziplin wendet Anstrengungen auf, um Ablenkungen oder Befindlichkeiten des Augenblicks einer als einzuhaltend bewerteten Zielvorgabe unterzuordnen.
 
Die damit verbundene Zurückstellung eigener Bedürfnisse oder beabsichtigter Handlungen erfolgt hierbei zugunsten der Einhaltung von ethischen, religiösen oder rationalen Richtlinien, sowie einem Verhalten, das den logischen Konsequenzen dieser Richtlinien Rechnung trägt.

Menschenkenntnis… ist die Fähigkeit, individuelle Werte, Einstellungen und Charakteristika einer Einzelperson oder einer Personengruppe aufgrund eines kurzen Eindrucks zutreffend einzuschätzen zu können, sowie die Fähigkeit, vorherzusagen zu können, wie sich diese Werte und Einstellungen in konkreten Handlungen ausdrücken könnten.
 
Entscheidende Faktoren für diese Fähigkeit sind Kontaktfreudigkeit, neugieriges Interesse an anderen Menschen, Lebenserfahrung, Intuition, Intelligenz und Weisheit.
 
Menschenkenntnis kann genutzt werden, um Menschen zu motivieren, sie zu fördern oder um tragfähige Beziehungen einzugehen.

Diversity-IntegrationIntra- und interkulturelle Kompetenz umfasst die Bereitschaft und Fähigkeit, angemessen in eigenen und in fremden kulturellen Kontexten zu agieren.
 
Was dabei angemessen ist, entscheidet sich vor allem daran, was von den direkten Interaktionspartnern und im weiteren Sinne vom jeweiligen Umfeld als positiv, angemessen und konstruktiv gewertet wird. Die dahinter liegende Einstellung fokussiert auf die bewusste Nutzung und Förderung der Vielfalt von Menschen.
 
Dabei geht es nicht nur um Toleranz gegenüber individueller Verschiedenheit, sondern um die positive Wertschätzung von Vielfalt: Alle Talente sollen unter der Zielsetzung größtmöglichen gemeinsamen Erfolgs gefördert werden.
 
Dazu gehört auch die Sensibilisierung auf Mobbing und auf die Diskriminierung von Menschen, die anders sind, sowie das Ermöglichen gleicher Chancen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung.
 
Die Fähigkeit zur Diversity-Integration hängt besonders davon ab, wie gut jemand in der Lage ist, sich an unterschiedliche soziale Einstellungen und Lebensweisen anzupassen und diese bei den eigenen Handlungen so zu berücksichtigen, dass die Würde aller Beteiligten gewahrt ist.

Toleranz... bedeutet, die Meinungen oder Handlungen einer anderen Person oder Personengruppe zu dulden, obwohl man damit nicht einverstanden ist. Sie beinhaltet den Verzicht auf die Option, ein gegen sich gerichtetes Übel abzustellen.
 
Toleranz ist nicht zu verwechseln mit Akzeptanz. Daher kann nur toleriert werden, ...
 
• ... was in der individuellen Interpretation ein Übel darstellt (Gutes, Positives oder Berechtigtes kann nicht toleriert werden, da man damit ja entweder einverstanden ist, oder es als logisch verstehbare Konsequenz respektiert)
• ... was Auswirkungen auf einen selber hat (was einen selbst nicht betrifft oder nichts angeht, kann nicht toleriert werden, darüber kann man philosophieren)
• ... wenn man über die Option verfügt, das Übel, statt es zu tolerieren, genauso gut auch abstellen zu können (ohne diese Wahlmöglichkeit kann man erdulden, aber nicht tolerieren)
 
Toleranz beschreibt also die Fähigkeit, bis zur jeweiligen Toleranzschwelle, viele Formen des Andersseins oder Andershandelns, die einen persönlich betreffen, zu dulden, gewähren zu lassen ohne einzuschränken und diese nicht zu bekämpfen.
 
Tolerieren in passivem Sinn bedeutet, eine negative Beurteilung, welche Akzeptanz ausschließt, zwar zu treffen, sich jedoch einer offenen Reaktion zu enthalten.
 
Toleranz in aktivem Sinn bedeutet die geistige Offenheit bezüglich der Option einer möglichen Akzeptanz des tolerierten Sachverhaltes in der Zukunft zu haben. Der tolerierte Sachverhalt wird aber einer Kritik unterzogen und die eigene Überzeugung wird argumentativ zur Sprache gebracht.

• Fähigkeit, den ÜberblickMenschen mit der Fähigkeit, Überblick zu wahren, sind weniger an Details als vielmehr an Zusammenhängen interessiert. Diese Menschen können oft gut in Szenarien denken, Strategien entwerfen und Pläne daraus ableiten.
 
Sie behalten in Gesprächen gut den roten Faden bei und haben einen Blick für Auswirkungen jenseits der Systemgrenzen.
zu bewahren
• Rollenklarheit (Aufgaben, Zuständigkeiten, Eskalationswege)
• Einverständnis über Ziele/Visionen
• Reflexion und Gedankenaustausch über Normen, Ideale, Ideen, Gesetze, Regeln, Verbote, Gebote, Prinzipien, Erwartungen, Empfindungen