Problemlösungsfähigkeit

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... beschreibt die Fähigkeit, Probleme zu erkennen, anzuerkennen, zu analysieren und Lösungsmöglichkeiten interaktiv zu entwickeln.
 
Dazu gehört die Fähigkeit, bei Aufgaben, für die es noch keine Routineverfahren gibt, selbst einen Lösungsweg zu finden. Dies bedeutet, die Aufmerksamkeit eher auf Chancen, Ziele und positive Aspekte zu richten als sich zu sehr auf Risiken, Probleme und negative Aspekte zu konzentrieren.
 
Unterstützend wirken dabei folgende Fähigkeiten:
• frühzeitiges Erkennen potenzieller Probleme
• Denken in Szenarien
• eine realistische Fremd- und Eigenwahrnehmung (1. und 2. Position)
• Fähigkeit, den ÜberblickMenschen mit der Fähigkeit, Überblick zu wahren, sind weniger an Details als vielmehr an Zusammenhängen interessiert. Diese Menschen können oft gut in Szenarien denken, Strategien entwerfen und Pläne daraus ableiten.
 
Sie behalten in Gesprächen gut den roten Faden bei und haben einen Blick für Auswirkungen jenseits der Systemgrenzen.
zu wahren (3. PositionMenschen mit der Fähigkeit, Überblick zu wahren, sind weniger an Details als vielmehr an Zusammenhängen interessiert. Diese Menschen können oft gut in Szenarien denken, Strategien entwerfen und Pläne daraus ableiten.
 
Sie behalten in Gesprächen gut den roten Faden bei und haben einen Blick für Auswirkungen jenseits der Systemgrenzen.
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• Selbstbewusstsein
• Durchsetzungsfähigkeit
• Differenzierung und Einbeziehen von sachlicher, emotionaler und bedürfnisorientierter Ebene
• Empathie
• Interesse an komplexen Aufgabenstellungen
Kreativität Kreativität bezeichnet die menschliche Fähigkeit, schöpferisch zu denken und zu handeln. Sie beruht auf der Fähigkeit des menschlichen Gehirns, die Lücke zwischen scheinbar nicht sinnvoll miteinander Verbundenem durch die Entwicklung von Sinnbezügen mit bereits Bekanntem zu schließen.
 
Elemente dieser Verknüpfungen sind einerseits Bekanntes aus anderen Bereichen und andererseits Neues aus der Welt der Fantasie (spielerische Theoriebildung). Das unbefangene Spiel - auch als Gedankenspiel - ist wesentliches Element von Kreativität.

Merkmale:
• Problemsensitivität (erkennen, dass und wo ein Problem besteht)
• Floating (in kurzer Zeit viele Ideen hervorbringen)
• Inspiration (spontane unerwartete Ideen wahrnehmen und integrieren)
• Intuition (schnelle Einsicht in Zusammenhänge ohne bewusste Ableitung oder Logik)
• Flexibilität (gewohnte Wege des Denkens verlassen – neue Sichtweisen entwickeln)
• Redefinition (bekannte Objekte neu verwenden, improvisieren)
• Elaboration (anpassen der Ideen an Realität)
 
Die Ausprägung der Fähigkeit zu Kreativität ist durch spezielle Kreativitätstechniken und Coachingmaßnahmen beeinflussbar. 

• lösungsorientiertes Vorgehen
• Experimentierfreudigkeit
Offenheit... bedeutet, Beziehungen auf verschiedenen Ebenen eingehen zu können. Das bedeutet, anderen ein zugewandtes Interesse an ihren Bedürfnissen, Interessen und Motiven entgegen zu bringen und die Fähigkeit, diese zu respektieren.
 
Basis für die Fähigkeit zur Offenheit ist einerseits der Zugang zur eigenen emotionalen Wahrheit und somit die Fähigkeit, eigene Gefühle transparent werden zu lassen und diese situativ adäquat auszudrücken.
 
Andererseits gilt es genauso, die emotionale Wahrheit und die Grenzen des Gegenübers zu erkennen und anzuerkennen. Dazu gehört auch die Kompetenz, Kritikpunkte an der eigenen Person zu reflektieren und gegebenenfalls akzeptieren zu können.
 
Ein Zeichen für Offenheit ist unter anderem die Fähigkeit, sich in Krisensituationen oder bei Problemen mit anderen zu verbinden und zu verbünden, indem man Hilfesignale an diese sendet und eine persönliche Unterstützung in angemessener Weise anregt und annimmt.
für Unbekanntes oder Risikoreiches, mit dem Ziel Neues zu entdecken oder zu erkennen
• Hausverstand
• Praxisorientierung
• strategisches Denken (Fähigkeit, längerfristig planend ein Ziel anzustreben)
vernetztes Denken… berücksichtigt mehr als einfache Ursache-Wirkungs-Beziehungen.
 
Vernetztes Denken erkennt und nutzt multikausale Zusammenhänge. Es umfasst folgende Fähigkeiten:
 
• indirekte Wirkungen zu erkennen und zu beurteilen
• Rückwirkungen auf die Ursache (Feedback Loops) zu erkennen
• Netze von Wirkungsbeziehungen aufbauen und zu verstehen
• Aufbau und Nützen sozialer Netzwerke und Erkennen der in ihnen wirksamen Dynamik
 
 
Systemisches Denken ist die Fähigkeit, Beziehungen und Einflüsse zwischen den relevanten Akteuren und Handlungen in einem komplexen System wahrzunehmen. Dies setzt voraus, dass Handlungen nicht nur im Rahmen einfacher Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge und statischer Status-Analysen bewertet werden, sondern dass die Eigendynamik des Systems (Interdependenzphänomene, Fernwirkungen, Multikausalität, Regelkreise, zirkuläre Effekte) berücksichtigt wird – auch hinsichtlich langfristiger Konsequenzen und Auswirkungen auf andere Personen und Bereiche.
 
Diese Art des Denkens ist gekoppelt an die Kompetenz, Kontaktnetzwerke aufzubauen, zu erhalten und gezielten Nutzen für die Beteiligten und darüber hinaus kooperativ zu entwickeln.
(Fähigkeit, bei der Lösung eines Problems über die einzelnen Elemente und Aspekte hinaus den größeren Zusammenhang zu sehen)