Soziabilität

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SoziabilitätBegriff auf der Webseite suchen
... bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, neue soziale Beziehungen aufzunehmen und zu pflegen, tragfähige Beziehungen aufzubauen, sich in eine Gemeinschaft einzufügen und wirkungsvoll mit anderen zusammenzuarbeiten.
 
Dazu gehört ein gutes Beziehungsmanagement und die Pflege des eigenen Netzwerks.
 
Für eine ausgeprägte Soziabilität... bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, neue soziale Beziehungen aufzunehmen und zu pflegen, tragfähige Beziehungen aufzubauen, sich in eine Gemeinschaft einzufügen und wirkungsvoll mit anderen zusammenzuarbeiten.
 
Dazu gehört ein gutes Beziehungsmanagement und die Pflege des eigenen Netzwerks.
 
Für eine ausgeprägte Soziabilität sind folgende Faktoren ausschlaggebend:
 
• Urvertrauen
• Empathie
• Fähigkeit, Vertrauen zu erwecken
• Teamfähigkeit
sind folgende Faktoren ausschlaggebend:
 
UrvertrauenUrvertrauen entwickelt sich in frühestem Kindesalter durch die verlässliche, angehaltene, liebende und sorgende Zuwendung der Eltern. Es verschafft die innere emotionale Sicherheit, die später zu einem Vertrauen in seine Umgebung und zu vertrauensvollen Kontakten mit anderen Menschen befähigt.

Urvertrauen ist also die Grundlage für:
 
• Selbstwertgefühl
• Selbstwertvertrauen
• Vertrauen in andere („Ich vertraue Dir.“ „Ich weiß mich verstanden und angenommen.“)
• Liebesfähigkeit („Ich bin es wert, geliebt zu werden.“ „Ich fühle mich geborgen.“)
• Grundvertrauen in die Welt („Es lohnt sich zu leben.“)
 
 
Lieblosigkeit, Vernachlässigung oder Misshandlung führen zu einer mangelhaften Ausbildung des Urvertrauens. Folgestörungen können Misstrauen, Ab- und Ausgrenzung, Depressionen, Angstzustände, Aggressivität oder Überkompensation durch überzogene Vertrauensseligkeit sein.

• Empathie
• Fähigkeit, Vertrauen zu erwecken
Teamfähigkeit... bezeichnet die Fähigkeit eines Menschen, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen und unter gegenseitiger Ergänzung gemeinsam an der Lösung einer Aufgabe zu arbeiten. 
 
Dies beinhaltet die Fähigkeit, soziale Kontakte zu den einzelnen Mitgliedern der Gruppe aufzubauen und eine von den anderen akzeptierte Position innerhalb des Beziehungsgeflechts der Gruppe einzunehmen, sowie die Bereitschaft und Fähigkeit, produktiv und konstruktiv mit anderen Menschen in Gruppen zu interagieren und sich in angemessenem Umfang in eine Gruppe einzuordnen.
 
Teamfähig zu sein bedeutet, den Willen zu haben, sich mit anderen auszutauschen, in Konflikten gemeinsam auf eine konstruktive Lösung hinzuarbeiten, nicht auf den eigenen Standpunkt auf Kosten brauchbarer Kompromisse oder eines Konsenses zu beharren und bereit zu sein, sich in ein Team einzuordnen, um gemeinsam aufgabenorientiert zu handeln, sich für die gemeinsame Sache einzusetzen und mit anderen an einem Strang zu ziehen.

Wichtige Elemente von Teamfähigkeit sind:
• Kooperationsfähigkeit
• Kommunikationsfähigkeit
• wechselseitiges Vertrauen und Zutrauen
• wechselseitige Rücksichtnahme
• Anpassungsfähigkeit
• Risikobereitschaft
• Fehlerkultur
• Argumentationsfähigkeit (Sprachkompetenz)
• Kritikfähigkeit
• Konfliktfähigkeit
• Durchsetzungsvermögen
• Empathie
• Emogenz
• Engagement
• Selbstdisziplin
• Menschenkenntnis
• Diversity-Integration
• Toleranz
• Fähigkeit, den Überblick zu bewahren
• Rollenklarheit (Aufgaben, Zuständigkeiten, Eskalationswege)
• Einverständnis über Ziele/Visionen
• Reflexion und Gedankenaustausch über Normen, Ideale, Ideen, Gesetze, Regeln, Verbote, Gebote, Prinzipien, Erwartungen, Empfindungen