Theorie der Sachzwänge

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Theorie der SachzwängeBegriff auf der Webseite suchen
Die TOCDie TOC (Theory of Constraints) geht von der Systemtheorie der Kybernetik aus, bei der ein System aus Elementen besteht, die miteinander in Wechselwirkung stehen und klar durch Grenzen voneinander getrennt sind.
 
Die Grundannahme ist, dass ein System solange wächst, bis es durch einen Engpass (Flaschenhals) begrenzt wird. Zum Erkennen des Flaschenhalses ist jeweils das Gesamtsystem zu betrachten. Daher kann es sein, dass ein Teilsystem für sich genommen optimal funktioniert, aber die Gesamtleistungsfähigkeit von abhängigen oder verknüpften Prozessen begrenzt wird.

Bei den Optimierungsmaßnahmen werden oft die Grundsätze der klassischen Betriebswirtschaft gebrochen. Ziel ist es, das Gesamtsystem an sich zu optimieren und nicht einzelne Elemente.

Standardvorgehensweise:

1. Identifizierung des Flaschenhalses: 
Das Gesamtsystem wird mit einer Kette verglichen, die nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied.
 
2. Maximale Ausnutzung des Flaschenhalses:
Wenn das System nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied, muss das schwächste Glied maximal ausgenutzt werden.
 
3. Alles dem Flaschenhals unterordnen:
Verschiebung der Prioritäten, damit der Engpass wirklich maximal ausgenutzt wird. (z.B. trotz betriebswirtschaftlicher Bedenken die Ressourcen für den Flaschenhals stärken.)
 
4. Den Flaschenhals verbreitern:
Wenn es nicht reicht, den Flaschenhals maximal auszunutzen, wird durch zusätzliche Maßnahmen der Flaschenhals auf ein höheres Kapazitätsniveau gehoben.
 
5. Bei Schritt 1 erneut beginnen:
Wenn durch Schritt 4 ein Flaschenhals behoben wurde, wird das System durch den nächsten Flaschenhals begrenzt. Im Sinne eines kontinuierlichen Optimierungsprozesses wird daher diese Vorgehensweise ständig wiederholt.

Anwendungsmöglichkeiten
• Logistik und der Fertigungssteuerung
• Projektmanagement (Critical Chain Management)

Entwickler: Eliyahu M. Goldratt
(Theory of ConstraintsDie TOC (Theory of Constraints) geht von der Systemtheorie der Kybernetik aus, bei der ein System aus Elementen besteht, die miteinander in Wechselwirkung stehen und klar durch Grenzen voneinander getrennt sind.
 
Die Grundannahme ist, dass ein System solange wächst, bis es durch einen Engpass (Flaschenhals) begrenzt wird. Zum Erkennen des Flaschenhalses ist jeweils das Gesamtsystem zu betrachten. Daher kann es sein, dass ein Teilsystem für sich genommen optimal funktioniert, aber die Gesamtleistungsfähigkeit von abhängigen oder verknüpften Prozessen begrenzt wird.

Bei den Optimierungsmaßnahmen werden oft die Grundsätze der klassischen Betriebswirtschaft gebrochen. Ziel ist es, das Gesamtsystem an sich zu optimieren und nicht einzelne Elemente.

Standardvorgehensweise:

1. Identifizierung des Flaschenhalses: 
Das Gesamtsystem wird mit einer Kette verglichen, die nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied.
 
2. Maximale Ausnutzung des Flaschenhalses:
Wenn das System nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied, muss das schwächste Glied maximal ausgenutzt werden.
 
3. Alles dem Flaschenhals unterordnen:
Verschiebung der Prioritäten, damit der Engpass wirklich maximal ausgenutzt wird. (z.B. trotz betriebswirtschaftlicher Bedenken die Ressourcen für den Flaschenhals stärken.)
 
4. Den Flaschenhals verbreitern:
Wenn es nicht reicht, den Flaschenhals maximal auszunutzen, wird durch zusätzliche Maßnahmen der Flaschenhals auf ein höheres Kapazitätsniveau gehoben.
 
5. Bei Schritt 1 erneut beginnen:
Wenn durch Schritt 4 ein Flaschenhals behoben wurde, wird das System durch den nächsten Flaschenhals begrenzt. Im Sinne eines kontinuierlichen Optimierungsprozesses wird daher diese Vorgehensweise ständig wiederholt.

Anwendungsmöglichkeiten
• Logistik und der Fertigungssteuerung
• Projektmanagement (Critical Chain Management)

Entwickler: Eliyahu M. Goldratt
) geht von der Systemtheorie der Kybernetik aus, bei der ein System aus Elementen besteht, die miteinander in Wechselwirkung stehen und klar durch Grenzen voneinander getrennt sind.
 
Die Grundannahme ist, dass ein System solange wächst, bis es durch einen Engpass (Flaschenhals) begrenzt wird. Zum Erkennen des Flaschenhalses ist jeweils das Gesamtsystem zu betrachten. Daher kann es sein, dass ein Teilsystem für sich genommen optimal funktioniert, aber die Gesamtleistungsfähigkeit von abhängigen oder verknüpften Prozessen begrenzt wird.

Bei den Optimierungsmaßnahmen werden oft die Grundsätze der klassischen Betriebswirtschaft gebrochen. Ziel ist es, das Gesamtsystem an sich zu optimieren und nicht einzelne Elemente.

Standardvorgehensweise:

1. Identifizierung des Flaschenhalses: 
Das Gesamtsystem wird mit einer Kette verglichen, die nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied.
 
2. Maximale Ausnutzung des Flaschenhalses:
Wenn das System nur so stark sein kann, wie das schwächste Glied, muss das schwächste Glied maximal ausgenutzt werden.
 
3. Alles dem Flaschenhals unterordnen:
Verschiebung der Prioritäten, damit der Engpass wirklich maximal ausgenutzt wird. (z.B. trotz betriebswirtschaftlicher Bedenken die Ressourcen für den Flaschenhals stärken.)
 
4. Den Flaschenhals verbreitern:
Wenn es nicht reicht, den Flaschenhals maximal auszunutzen, wird durch zusätzliche Maßnahmen der Flaschenhals auf ein höheres Kapazitätsniveau gehoben.
 
5. Bei Schritt 1 erneut beginnen:
Wenn durch Schritt 4 ein Flaschenhals behoben wurde, wird das System durch den nächsten Flaschenhals begrenzt. Im Sinne eines kontinuierlichen Optimierungsprozesses wird daher diese Vorgehensweise ständig wiederholt.

Anwendungsmöglichkeiten
• Logistik und der Fertigungssteuerung
• Projektmanagement (Critical Chain Management)

Entwickler: Eliyahu M. Goldratt