Burnout

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Ausgebrannt sein. Chronische Erschöpfung, die im Zusammenbruch mündet.
 
Die Symptomatik hat Ähnlichkeiten mit Depressionen, die Krankheit hat einen sehr langwierigen Behandlungsverlauf und die Patienten erreichen ihre ursprüngliche Leistungsfähigkeit kaum wieder.
 
Betroffen sind nicht nur Manager, Ärzte und Rechtsanwälte, sondern auch Lehrer oder Pflegepersonal.

Frühwarnsignale:

• starkes Engagement... ist ein intensives bis leidenschaftliches Eintreten für ein Ziel auf Basis einer freiwilligen Entscheidung:
 
• persönlicher Einsatz aus idealistischen Beweggründen
• häufig das Ausüben einer Tätigkeit, die über bezahlte Leistungen, fremde Erwartungen oder Erfordernisse hinaus geht
für bestimmte Ziele
• vermehrter Verzicht auf Erholungs- und Entspannungsphasen
• Herabmachen anderer Teammitglieder
• Schlafstörungen
• Zurückschrauben der eigenen Bedürfnisse
• Einschränken der sozialen Kontakte
• Erschöpfungsgefühle
• Freudlosigkeit
• häufige Krankheit im Urlaub

Diagnostik:

ICD-10: Z73.0 Ausgebranntsein, BurnoutAusgebrannt sein. Chronische Erschöpfung, die im Zusammenbruch mündet.
 
Die Symptomatik hat Ähnlichkeiten mit Depressionen, die Krankheit hat einen sehr langwierigen Behandlungsverlauf und die Patienten erreichen ihre ursprüngliche Leistungsfähigkeit kaum wieder.
 
Betroffen sind nicht nur Manager, Ärzte und Rechtsanwälte, sondern auch Lehrer oder Pflegepersonal.

Frühwarnsignale:

• starkes Engagement für bestimmte Ziele
• vermehrter Verzicht auf Erholungs- und Entspannungsphasen
• Herabmachen anderer Teammitglieder
• Schlafstörungen
• Zurückschrauben der eigenen Bedürfnisse
• Einschränken der sozialen Kontakte
• Erschöpfungsgefühle
• Freudlosigkeit
• häufige Krankheit im Urlaub

Diagnostik:

ICD-10: Z73.0 Ausgebranntsein, Burnout, Zustand der totalen Erschöpfung; F48.0 Neurasthenie
DSM-IV-TR: 296.82 Atypische Depression; 300.40 Dysthymische Störung

Stadien:
 
nach Seyle (1950):
1. idealistisches Überengagement-Sympatihikoton
2. Anpassungs- und Resistenzphase-Parasympatihikoton
3. existenzielle Erschöpfung
 
nach Edelwich (1984)
1. idealistische Begeisterung und Überidentifikation
2. Stillstand, Enttäuschung
3. Frustration, Rückzug
4. Apathie
5. Krise
 
nach Freudenberger, Noth (1992)
1. idealistische Begeisterung
2. verstärkter Einsatz für Ziele
3. subtile Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
4. Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
5. Umdeutung von Werten
6. Verleugnung von Problemen
7. Rückzug aus der Umwelt
8. Verflachung des Lebens
9. Depersonalisation
10. innere Leere
11. schwere Depression
12. Zusammenbruch

Ab Phase 11 besteht hohe Selbstmordgefahr!
, Zustand der totalen Erschöpfung; F48.0 Neurasthenie
DSM-IV-TR: 296.82 Atypische Depression; 300.40 Dysthymische Störung

Stadien:
 
nach Seyle (1950):
1. idealistisches Überengagement-Sympatihikoton
2. Anpassungs- und Resistenzphase-Parasympatihikoton
3. existenzielle Erschöpfung
 
nach Edelwich (1984)
1. idealistische Begeisterung und Überidentifikation
2. Stillstand, Enttäuschung
3. Frustration, Rückzug
4. Apathie
5. Krise
 
nach Freudenberger, Noth (1992)
1. idealistische Begeisterung
2. verstärkter Einsatz für Ziele
3. subtile Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
4. Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen
5. Umdeutung von Werten
6. Verleugnung von Problemen
7. Rückzug aus der Umwelt
8. Verflachung des Lebens
9. Depersonalisation
10. innere Leere
11. schwere Depression
12. Zusammenbruch

Ab Phase 11 besteht hohe Selbstmordgefahr!