Das Dilbert-Prinzip



Das Dilbert-Prinzip

Sie haben den Comic geliebt? Dann lesen Sie jetzt den Unternehmensratgeber! Oder sollte man vielleicht eher sagen Anti-Ratgeber? Scott Adams gibt dem unglückseligen Opfer von Umstrukturierung, Umschichtung und totalem Qualitätsmanagement einige Strategien an die Hand, um sich zu wehren, äh, um damit fertig zu werden. Sind sie gezwungen Überstunden zu machen und es ist immer noch keine Gehaltserhöhung in Sicht? Adams hat Tips auf Lager, wie man zu einer gerechten Bezahlung kommt. Dabei erklärt er, was wirklich hinter ISO 9000 steckt und läßt sich darüber aus, wie unwiderstehlich Ingenieurinnen sind. Der atemberaubende Zynismus des Comics sollte die Leser darauf vorbereitet haben, daß der Autor die neusten Managementspleens, große Organisationen, nutzlose Bürokratie und sadistische Pingelfritzen, die ständig neue Regeln aufstellen und deren größte Freude es ist, das Büromaterial zu verwalten, ohne die geringste Zurückhaltung angreift. Die Leser des Dilbert-Online-Newsletters werden die Art von E-Mail kennen, die Adams von seinen Lesern bekommt -- oder haben vielleicht selbst auch schon mal eine geschrieben. Zusammen mit illustrierenden Comics liefern solche E-Mails unerträgliche Beispiele für das, was in der Unternehmenswelt so vor sich geht. Der Leser sieht sich einfach gezwungen, Adams darin zuzustimmen, daß die Leute Idioten sind. Das abschließende Kapitel präsentiert ein Modell für Möchtegern-Erfolgreiche-Firmen: das OA5-Modell. Es wird ohne großes Trara vorgestellt, ohne übertriebene Versprechungen und mit genau der richtigen Portion Selbstkritik.

Das Dilbert-Prinzip

Scott Adams analysiert mit spitzer Feder und ironischer Distanz Themen des heutigen Büroalltags.

Die satirischen Analysen sind angereichert mit einer Unzahl Cartoons seines Helden Dilbert, der die Konsequenzen des modernen Management auf seinen Büroalltag am eigenen Leib erfährt.

Ein höchst unterhaltsames Spiegelbild der nackten Wirklichkeit in den Unternehmen.


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