DI Gerhard Pech, MAS
(Geschäftsführer)

• Supervisor
• Dipl. Coach (Counsellor)
• Qualifizierter Psychologischer Berater (QPSNLP)
• eingetragener Mediator
• Unternehmensberater (Consultant)
   (einschließlich Unternehmensorganisation)
• Business Process Analyst
• Lean- und Six Sigma-Manager
• LandessprecherIn-Stellvertreter
   Österreichischer Bundesverband für Mediation (ÖBM)
• Experts Group Wirtschaftsmediation (WKO/UBIT)
• Lehrbeauftragter an der Universität Wien
• Lehrtrainer für die Aus- und Weiterbildung von 
   psychologischen Beratern
• Auditor (ISO/TS 16949, QS-9000, VDA 6.1, ISO 9000,
   ISO 14001, EMAS, Responsible Care)
• Dipl. Lehrwart für allgemeine Fitness
• DI für Technische Chemie

 

Qualifikationsprofil (Detailinformation)

Arbeit mit unbewussten Kommunikationsmustern
Unbewusste Kommunikationsmuster verbergen oft Stolpersteine für den wertschätzenden Umgang miteinander. Sie wirken unerkannt im Untergrund, wenn die „Chemie“ nicht stimmt, wenn Verhandlungen in bestimmten Konstellationen eskalieren oder Teammitglieder einander blockieren. Unbedeutend scheinende Trigger fahren Muster hoch, die ein konstruktives Miteinander erschweren.

Andererseits sind solche Muster auch mögliche Katalysatoren für einander anfeuernde Kreativität, für die Kunst in Verhandlungen zu überzeugen und für inspirierte Teams. In der Arbeit mit unbewussten Kommunikationsmustern werden förderliche Muster gestärkt und hinderliche Muster umgewandelt.

AVES
adVantagePoint entwickelte mit AVES ein Expertensystem (AdVantagePointExpertSystem), welches das Know How aus Six Sigma auf psychosoziale Prinzipien anwendet. Damit kann erstmals das Potenzial psychosozialer Softfacts (Motivation, Effizienz, Leistungsbereitschaft) und die Art ihrer Beeinflussbarkeit in Unternehmen prognostiziert werden. Dadurch sind Coachingeinsätze punktgenau steuerbar und in bereits vorhandene Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen integrierbar. Darüber hinaus kann der Effekt aus diesen Maßnahmen in Softeuros berechnet werden. AVES™ unterstützt den transdisziplinären Beratungsansatz von adVantagePoint, der „Coaching mit System“ ermöglicht.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
EMDR ist ein hochwirksames und schonendes therapeutisches Verfahren, das ursprünglich zur effizienten Bearbeitung von posttraumatischen Belastungsstörungen (z.B. bei Vietnamveteranen) entwickelt wurde. Inzwischen wird es für eine Vielzahl von Themen erfolgreich angewendet, insbesondere dort, wo es um belastende innere Strategien und Muster oder um das Etablieren förderlicher innerer Strategien geht. EMDR ermöglicht es, schwere Traumata in wenigen Sitzungen aufzulösen. Um die Qualität der Anwendung sicher-zustellen, regeln strenge Zulassungskriterien den Ausbildungszugang.

Konfliktmanagement
Konfliktmanagement beinhaltet Verfahren und Strategien zur Konfliktlösung, zur Prävention von Eskalationen und zur Verhinderung der Ausbreitung von Konflikten. Wesentlich dabei ist vor allem das Augenmerk auf verdeckte Konflikte, weil diese in der Praxis das höchste Potenzial für Reibungsverluste bergen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, das in Konflikten oft vorhandene Potenzial konstruktiv zu nutzen.

Krisenintervention
Krisenintervention ist die kurzfristige Einflussnahme von außen auf eine akut bedrohliche Situation. Diese Einflussnahme begleitet eine kritische Entwicklung so, dass eine anhaltend stabilisierende Wirkung eintritt, bevor die Krise dem individuellen oder sozialen System dauerhaft Schaden zufügt.

LEAN
LEAN ist ein Management-Tool zur Optimierung von Prozessen in Hinblick auf das gewünschte Ziel. Der Fokus liegt auf der effizienten Gestaltung der Wertschöpfungskette unter Nutzung der schon vorhandenen Ressourcen. Ressourcen im Sinne von LEAN sind sowohl Informationen, Dienstleistungen, Rohstoffe oder Vorprodukte, Produkte, Transportwege, Lagerkapazitäten, Maschinen oder Personal. Dazu nutzt und stärkt LEAN jene Subprozesse, die schon in die richtige Richtung gehen, erkennt und beseitigt Hindernisse, die die Durchgängigkeit des Prozesses einschränken und bewirkt, dass genau das Richtige zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung steht.

LEAN-Moderation unterstützt Unternehmen dabei, die LEAN-Prinzipien auf ihre spezifischen Optimierungs-aufgaben anzuwenden.

Mediation
Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur außergerichtlichen Einigung in Konfliktsituationen, wobei die Konfliktparteien in die Erarbeitung der Regelungen und Lösungen selbst involviert sind. Die Konfliktparteien erarbeiten dabei mit Unterstützung einer dritten allparteilichen Person (Mediator) eine einvernehmliche Vereinbarung, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht.

Modeling
Modeling dient dazu, menschliche Höchstleistungen in ihrer Tiefenstruktur zu erforschen und übertragbar zu machen. Dabei geht es nicht um die Erforschung der Ursachen der herausragenden Leistung, sondern um: "Wie funktioniert das". Ziel ist es, die außergewöhnliche Leistung lehr- und lernbar (übertragbar) zu machen. Dabei ist höchstes Augenmerk darauf zu legen, dass die Übertragung so adaptiert wird, dass sie in die Welt des Betreffenden passt.

NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren)
Professionelles NLP dient dazu, im psychosozialen und psychotherapeutischen Bereich bedürfnisorientiert Methoden zu entwickeln, die genau für das Thema des jeweiligen Kunden wirksam sind. Die Sammlung der NLP-Verfahren und Modelle sind Ergebnisse dieser Methodenentwicklung. Die Anwendungsgebiete können vielfältiger Art sein. Die Stärke von NLP liegt in der Verknüpfung der Neuro-Aspekte (Spiegelneuronen, para-verbale Zugangshinweise, Physiognomie, Kongruenz, …) mit linguistischen Strukturen (Metamodell, Milton-modell, Sleight of Mouth Patterns, Reframing, …) und den inneren Programmen bzw. Verhaltensmustern (Repräsentations-Systeme, Strategien, Submodalitäten, …) eines Menschen.

NMT (Neuro-Mentales Training)
NMT ist eine Kombination aus Elementen des klassischen Mentalen Trainings mit NLP-Techniken. Ursprünglich stammt Mentales Training aus der Sportpsychologie. Basis ist die wiederholte innere Vorstellung eines sportlichen Handlungsablaufes, ohne die Handlung aktiv auszuüben. Eine Verbesserung des Bewegungs-ablaufs in der bewussten intensiven Vorstellung bewirkt dabei eine Optimierung des später tatsächlich ausgeführten Bewegungsablaufes. Nachdem die erzielte Wirkung davon abhängt, wie lebhaft die innere Vor-stellung gelingt, sind dem klassischen Mentalen Training Grenzen gesetzt. Durch die Kombination mit NLP-Techniken, wie Submodalitätenarbeit oder die Anwendung des Miltonmodelles wird der Trainierende unter-stützt, die innere Vorstellung zu intensivieren. So wird die Auswirkung auf die Realsituation optimal verstärkt. Neuromentales Training beschränkt sich nicht auf sportliche Bewegungsabläufe, sondern schließt jede Handlungsstruktur des täglichen Lebens mit ein. Somit sind zukünftige Herausforderungen vorerlebbar und werden dadurch in der Realsituation optimal steuerbar. Für ein nachhaltiges Training ist ein Wechsel zwischen neuromentaler und realer Umsetzung unerlässlich. Daher werden in der Trainingsphase oft auch begleitende Aufgaben an den zu Trainierenden gestellt.

Organisationsaufstellung
Die Organisationsaufstellung dient zum Transparent machen aufeinander wirkender Systeme, wie Unter-nehmen, Organisationen, Teams, Abteilungen und Märkte. Die einzelnen Systeme bestehen aus Makro- und Mikroelementen, die einen Bezug zum Aufstellungsthema haben. Durch die Aufstellung werden Blockaden und Dynamiken transparent, durch welche die Arbeitsabläufe im System beeinflusst werden.

Die Organisationsaufstellung erfasst komplexe Unternehmens-Strukturen und bietet die Möglichkeit, das Gesamtsystem zu stärken.

Process Utilities
Process Utilities unterstützen den Kunden dabei, sein nonverbales Verhalten für von ihm angestrebte Veränderungen zu nutzen. Bei stagnierenden Problemlösungs-, Verständnis- oder Integrationsprozessen tragen Process Utility-Methoden dazu bei, Ressourcen neu zu organisieren. Dabei wird davon ausgegangen, dass ein festgefahrener Problemlösungsprozess immer mit einer selektiven Wahrnehmung einhergeht. Diese schränkt das Generieren jener Ressourcen, die für die Lösung relevant sind, ein. Der Lösungsprozess wird in Schwung gebracht, indem die Anzahl der involvierten Wahrnehmungssysteme und die Leichtigkeit des Wechsels zwischen ihnen erhöht werden.

Provokative Therapie
Die Provokative Therapie ist eine lösungsorientierte Interventionsform, in der mit humorvoller Provokation der Widerspruchsgeist, die Selbstverantwortung und die Eigenständigkeit des Kunden spielerisch aktiviert werden. Die Grundidee ist es, einschränkende Verhaltensweisen humorvoll so zu überzeichnen, dass der Kunde selbst über sein Verhalten lachen kann. Damit wird er gezielt in einen Zustand größerer mentaler Freiheit versetzt, der Zugänge zu neuen Lösungen fördert.

QPSNLP (Qualifizierter Psychologischer Berater für Systemisches NLP)
Diese Bezeichnung basiert auf einem Qualitätssiegel und Gütezeichen des Österreichischen Zentrums für Neurolinguistische Psychotherapie. Der Qualitätsstandard QPSNLP (Qualifizierter Psychologischer Berater für Systemisches NLP) garantiert ein klar definiertes Ausbildungs-, Supervisions-, Praxis- und Kompetenzniveau in den Bereichen Coaching und Prozessberatung.

Six Sigma
Six Sigma ist ein Management-Tool, das den dafür ausgebildeten Anwender befähigt, gewünschte Veränderungen hocheffizient und nachvollziehbar herbeizuführen. Dabei wird ein reales Thema in die Struktur von Six Sigma übersetzt und gelöst. Diese Lösung wird anschließend in der Realität umgesetzt und gesteuert. Prozesse werden so vorhersagbarer (geringere Streuung) und steuerbarer (richtige Positionierung). Um die optimalen Steuerungsmöglichkeiten für den Prozesses herauszufinden, filtert Six Sigma aus einer Vielzahl von Einflussparametern genau diejenigen heraus, die die optimale Wirkung auf das gewünschte Ziel haben.

Six Sigma-Moderation unterstützt Projekt-Teams in Unternehmen dabei, dieses Management-Tool auf spezifische Optimierungsaufgaben anzuwenden.

Strukturaufstellung
Systemische Strukturaufstellungen werden in Unternehmen eingesetzt, um Verbesserungsmöglichkeiten in der Organisationsstruktur zu testen. Für Einzelpersonen können sie bei Entscheidungsproblemen, Konflikten oder bei Familienproblemen neue Lösungswege aufzeigen. Zusätzlich können auch abstrakte Systemelemente wie Projekte, Ziele, Hindernisse, Ideen oder Besitz einbezogen werden. Dabei werden einzelne Personen als Repräsentanten dieser Elemente im Raum aufgestellt, welche die Rolle der einzelnen System-elemente symbolisieren. Durch die Empfindungen der aufgestellten Personen entsteht ein Verständnis für die Systemdynamik. Durch Veränderungen im aufgestellten System werden Lösungen erarbeitet, die dann im Realsystem umgesetzt werden.

Tetralemmaaufstellung
Die Tetralemmaaufstellung kann bei der Lösung von Dilemmas eingesetzt werden. Ein Dilemma erklärt sich dadurch, dass keine Entscheidung zwischen zwei Optionen getroffen werden kann, ohne signifikante Nachteile in Kauf zu nehmen. Die beiden Entscheidungsoptionen ("das Eine", "das Andere") werden als Elemente betrachtet. Erweitert wird das System durch die Elemente "Keines von Beiden" und "Beides", sowie durch ein fünftes Element, die "Nicht-Position" und das "freie Element". Derjenige oder dasjenige, um den es geht, wird als das Element "Fokus" aufgestellt. Dadurch wird die Sichtweise auf die Entscheidung verändert. Das Ergebnis ist eine Unterbrechung des inneren Dilemma-Musters. Der Fokus kann letztlich durch den "kreativen Schritt" eine völlig neue Position einnehmen.

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